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Rembrandt und das Goldene Zeitalter der Niederlande (2)

Angebot des kunstforum schloßkirche
11.04.2019

Dauer: 3 Doppelstunden, Do 10-12 Uhr

Leitung: Dr. Michael Rüdiger

Teilnahmepreis: 30,- € (Einzelsitzung 12,- €)

Rembrandts Leben und Wirken fiel in eine Epoche, die als Goldenes Zeitalter der Niederlande
gilt. Im Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien hatten sich die nördlichen von den südlichen
Provinzen getrennt und zur Republik der Vereinigten Niederlande geformt. Dieser Staatenbund
ohne Monarch war mit seiner aristokratisch-bürgerlichen Regierung und föderalen Struktur ein politisches Unikum im damaligen Europa. Singulär war auch die religiöse Verfasstheit: calvinistisch dominiert, doch aus ökonomischen Gründen tolerant gegenüber anderen Konfessionen und Religionen. Die relativ große Freiheit im Denken beförderte einen immensen
Aufschwung der Wissenschaften und des intellektuellen Lebens. Mit einer Dynamik sondergleichen entwickelten sich Handel und Gewerbe des Landes, das innerhalb kurzer Zeit zur
führenden Wirtschaftsmacht aufstieg, mit Amsterdam als Drehscheibe des Welthandels. Es
verwundert kaum, dass unter diesen Bedingungen Architektur und Kunst eine Hochblüte erlebten. Vor allem die auf verschiedene Gattungen spezialisierte Malerei profitierte von der Entwicklung eines regelrechten Kunstmarktes, an dem breite Schichten der Gesellschaft Anteil
hatten. Im Werdegang und Werk Rembrandts, des fraglos größten Künstlers des Goldenen
Zeitalters, spiegelt sich das ganze Spektrum dieser faszinierenden Epoche. – Vor Originalen
kann die Kunst des Goldenen Zeitalters und Rembrandts auf der Studienfahrt „Holland mit
dem Schiff“ und einer Ausstellungsfahrt nach Amsterdam studiert werden.

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