Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück
Beginn: 7.30 Uhr ab Hauptbahnhof/Kirchenallee, zurück ca. 20 Uhr
Leitung: Dr. Ulrike Müller-Heckmann
Teilnahmepreis: 55,-€
Dem Maler Felix Nussbaum, 1904 in Osnabrück geboren und 1944 in Auschwitz ermordet, ist es in eindrücklicher Weise gelungen, seinen (jüdischen) Lebensweg in seiner Kunst zu dokumentieren: vom hoffnungsvollen jungen Künstler der Neuen Sachlichkeit in Berlin über die Angst im Belgischen Exil bis zum unsäglichen Leid im Todeslager hat Nussbaum alle Erfahrungen verarbeitet. Seine Malerei ist ihm darin zur Bestätigung der eigenen Würde, zum Hoffnungsträger und Widerstand gegen die Barbarei geworden. Für diese Bilder hat Daniel Libeskind in Osnabrück ein Museum errichtet, das einen räumlichen Kontext schafft, um das eigentlich Unbegreifliche im Werk des Künstlers Nussbaum erfahrbar werden zu lassen.
kunstforum matthäus