Studienfahrten Tagesfahrten Seminare Vorträge Weitere Veranstaltungen

Studienfahrten im März 2017

11.03.2017 - 15.03.2017

Neapel und Pompeji und Herkulaneum

Am Golf von Neapel kommen wir der Welt der Alten Römer näher als irgend sonst. Die vom Vesuvausbruch zerstörten und zugleich konservierten Städte beflügeln die Phantasie durch Konkretes wie die Trittsteine der gepflasterten Straßen, die Eckkneipen und Bordelle, die verkohlten Holzmöbel und die auf die verputzten Wände hingemalten Bildergalerien. Pompeji und Herkulaneum, Stabiae und die prächtige Villa von Oplontis – das alles wollen wir bei den kommoden Temperaturen der Vorsaison miteinander anschauen. In der Stadt Neapel ist das Archäologische Museum vom Alexandermosaik abwärts nur aus Hauptwerken zusammengesetzt – die beste Sammlung dieser Art auf der Welt. Und im Museo Capodimonte werden wir im Farbenrausch der größten italienischen Maler schwel-gen können (Masaccio, Botticelli, Tizian, Raffael und Caravaggio und noch Viele). Dazu das seit etlichen Jahrhunderten unbekümmert quirlige Neapel selbst mit seinen Bauten der Spätantike, der Anjouzeit und des Neapolitaner Barock: „Neapel ist ein Paradies - jedermann lebt in einer Art trunkner Selbstvergessenheit,..“ (Goethe war auch schon da.).

Details >
Foto: Jochen Schröder
Foto: Jochen Schröder
17.03.2017 - 19.03.2017

Oldenburg in Oldenburg und seine Museen

Oldenburg bietet bis heute das Bild einer respektablen Residenzstadt. Graf Anton Günther ließ dort im frühen 17. Jh. ein italienisch inspiriertes Schloss mit Bauplastik des originellen Hamburger Manieristen Ludwig Münstermann errichten. Unter Peter Friedrich Ludwig erhielt die Stadt ein klassizistisches Gepräge. So wurde der gotischen Lambertikirche eine antikisierende Rotunde eingefügt. Die Sammlung des Hofmalers Tischbein bildet den Grundstock der Bestände des Landesmuseums, die sich heute auf Schloss, Augusteum (Gemälde alter Meister) und Prinzenpalais (19./20 Jh.) verteilen. Gut vertreten ist der „magische Realist“ Franz Radziwill, dem wir auch in Dangast begegnen. Ein eigenes Museum ist dem Hamburger Zeichner Horst Janssen gewidmet. Auf der Fahrt besuchen wir die Klosterruine Hude und die Schlosskirche Varel.

Details >
Stadtgraben in Oldenburg
Foto: Andreas Cante
Stadtgraben in Oldenburg Foto: Andreas Cante
22.03.2017 - 26.03.2017

Dublin - Kunst und Kultur der irischen Hauptstadt

In Dublins Bauten ist der Einfluss Englands sichtbar, von dessen Kultur die Stadt jahrhundertelang geprägt wurde. Höhepunkte unserer Tage in der Hauptstadt der grünen Inselrepublik sind sicherlich der Besuch des Trinity-Colleges mit dem dort ausgestellten „Book of Kells" und anderen wertvollen Codices und Schriften irischer Dichter im Long Room, die wundervollen keltischen und frühchristlichen Goldschmiedearbeiten im Nationalmuseum, die großen Kathedralen und georgianischen Häuserzeilen um die grünen Plätze. Seit dem irischen EU-Beitritt hat sich die Stadt zu einer modernen Metropole entwickelt, in der die ehemaligen Lagerhäuser an der Liffey in ein neues Kulturviertel verwandelt wurden und durch ein Theater von Daniel Libeskind und die James Joyce-Brücke von Santiago Calatrava dem alten Zentrum um Ha‘penny Bridge und Temple Bar Konkurrenz machen. Ein Ausflug zur Klostersiedlung Clonmacnoise am Shannon und der Kirche in Clonfert bringt uns die Kunst der Hochkreuze, Portale und Rundtürme näher.

Details >
Trinity College
Foto: Behringer Bilddatenbank
Trinity College Foto: Behringer Bilddatenbank
29.03.2017 - 03.04.2017

Genua, La Superba!

Genua schaut aufs Meer und seine Geschichte ist eng mit der Seefahrt verknüpft. Die berühmtesten Söhne der Stadt, Christoph Columbus und Andrea Doria, sind Seefahrer gewesen. Ihr Einfluss macht Genua zu „La Superba“, zur „Großartigen“. Der Glanz der Renaissance und des Barock zeigt sich in den prachtvollen Palazzi mit reicher Ausstattung, kostbaren Sammlungen venezianischer und genueser Malerei und herrlichen, verborgenen Gartenhöfen. Im stimmungsvollen, fast orientalischen Gewirr der Altstadtgassen beeindruckt der gotische Dom San Lorenzo. Aber auch die Moderne ist in Genua zuhause: Renzo Piano, auch ein Sohn der Stadt, hat eine Reihe spannender Gebäude („Bigo“, „Bolla“) am alten Hafen gebaut. Von dort fahren auch wir aufs Meer, entlang der ligurischen Küste mit den malerischen Dörfern bis Portofino!

Details >
3/17 - 4/17 - 5/17 - 6/17 - 7/17 - 8/17 - 9/17 - 10/17 - 11/17 - 12/17 - 1/18 - 2/18