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Das Problem der Schuld in Literatur und bildender Kunst

09.01.2018

Dauer: 10-12, dienstags, 7 Doppelstunden

Leitung: Dr. Dietrich Feldmann

Teilnahmepreis: 70,-€

Nicht darum soll es gehen, wie man sich durch eigenes Dazutun eine Schuld auflädt, sondern, wie Menschen leben können, die sich nach dem Sündenfall dieser Schuld bewusst geworden sind, und vor allem: Wie es die Kunst hinbekommen hat, solche Menschen darzustellen – ein ernstes, wohl zu allen Zeiten aktuelles Problem, dem sich nur die besten Künstler wirklich gestellt haben. Oft ist schon schwierig, „Schuld“ festzustellen (wofür wir die Gerichte benötigen) – aber wie soll man sich vorstellen, dass man „unschuldig schuldig“ werden kann (ein Hauptthema schon der antiken Tragödie) oder was „Erbsünde“ bedeutet? All dies kann man sich erstaunlich gut anhand von Gemälden, Skulpturen (teils Originale) und Texten (z.B. Passagen aus Sophokles, König Ödipusoder Aischylos, Die Eumeniden) klarmachen – überraschend, welche Einsichten daraus für unsere Fragestellung zu gewinnen sind! Anfangen müssen wir natürlich mit dem biblischen Bericht über das Entstehen der „ersten“ Schuld (1. Mose Kap. 2-3). Bitte lesen Sie diese an sich wohlbekannten Verse noch einmal gleich zur 1. Sitzung!

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