Aktuelles

10.07.2020

Aktuelle Information zur besonderen Situation (Corona)

Bitte beachten Sie: Aufgrund der Allgemeinen Verordnungen des Senats und der Entscheidung von Vorstand und Geschäftsführung des kunstforum matthäus müssen einige unserer Veranstaltungen sowie viele Studienfahrten abgesagt werden.
Zu allen Veranstaltungen, die stattfinden, müssen Sie sich im Büro des kunstforums (040 276171 oder info@kunstforum-matthaeus.de) anmelden. Eine Teilnahme ist erst nach bestätigter Anmeldung möglich.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis!
Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich auf!
Herzliche Grüße,
Ihr Team vom kunstforum matthäus


09.07.2020

Siebte Bildbetrachtung von Dr. Cante

 

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,
in den neuesten "Grüßen aus dem Lockdown" von Dr. Cante geht es um den Landschaftsmaler Louis Gurlitt, der uns mitnimmt nach Portugal. Angesichts der derzeitigen Wetterlage ist das doch eine wunderbare Ablenkung und eine Inspiration zum Träumen von Ländern, die wir hoffentlich in nicht allzu weiter Ferne wieder bereisen können.

Den Link zum Video können Sie hier anklicken: https://youtu.be/qmNmJh7Ti0Y
Wir wünschen Ihnen viel Freude daran und grüßen Sie herzlich!

Ihr Team vom kunstforum matthäus

Louis Gurlitt: Kloster bei Setúbal in Portugal (1868), Privatbesitz
Louis Gurlitt: Kloster bei Setúbal in Portugal (1868), Privatbesitz

28.06.2020

Sechste Bildbetrachtung von Dr. Cante

 

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

heute bekommen Sie mit diesem Newsletter die sechste Folge der „Grüße aus dem Lockdown“ von Herrn Dr. Cante. Wir betrachten eine Zeichnung des Berliner Landschaftsmalers Albert Hertel, die durch ein ungewöhnliches Format und ihre Bildgestaltung verblüfft.

Den Link zum Video finden Sie hier: https://youtu.be/Yw_33abLCsk

Viel Freude an der Kunst und bleiben Sie gesund!

Ihr Team vom kunstforum matthäus

Albert Hertel: Tor di Quinto in der Campagna (Privatbesitz)
Albert Hertel: Tor di Quinto in der Campagna (Privatbesitz)

25.06.2020

Neues Video zu Hamburgs Kirchen- Schröders Schnack VI

 

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

die sechste und letzte Folge von Dr. Jochen „Schröders Schnack zu Hamburgs Kirchen“ ist jetzt bei Youtube zu sehen und zu hören unter dem folgenden Link:

https://youtu.be/hlpgEhWR-5I

Wir hoffen, dass wir demnächst noch mehr Veranstaltungen vor Ort anbieten können und halten Sie auf der Homepage und per Newsletter auf dem Laufenden.

Bleiben Sie gesund und uns verbunden!

Ihr Team vom kunstforum matthäus


18.06.2020

Fünfte Bildbetrachtung von Dr. Andreas Cante

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

heute bekommen Sie mit diesem Newsletter die fünfte Folge der „Grüße aus dem Lockdown“. Anknüpfend an die letzten Bildbetrachtungen befassen wir uns auch heute mit dem Stilwandel im mittleren 19. Jh., dem Beliebterwerden malerischer Mittel in der Zeichenkunst und der frappierenden Wirkung farbiger Papiere.

Den Link zum Video finden Sie hier: https://youtu.be/lY338uyNXJw

Viel Freude an der Kunst und bleiben Sie gesund!

Ihr Team vom kunstforum matthäus

Charles Hoguet: Baulücke in maroem Altstadtquartier
Charles Hoguet: Baulücke in maroem Altstadtquartier

15.06.2020

Neues Video zu Hamburgs Kirchen- Schröders Schnack V

 

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

die fünfte Folge von Dr. Jochen „Schröders Schnack zu Hamburgs Kirchen“ mit Schwerpunkt auf der Kirchenarchitektur und -ausstattung der 1950er und 1960er Jahre ist jetzt bei Youtube zu sehen und zu hören unter dem folgenden Link:

https://youtu.be/MATjC_O9m7Q

Aus technischen Gründen hat der Versand der vierten Folge, die sich mit der Apostelkirche in Eimsbüttel beschäftigt, nur teilweise funktioniert. Wer diese Folge verpasst hat, kann sie hier „nachschauen“: www.youtube.com/watch?v=eMp4pRLPYqg

Bleiben Sie gesund und uns verbunden!

Herzliche Grüße,

Ihr Team vom kunstforum matthäus


07.06.2020

Neues Video zu Masken im Werk von Max Beckmann

Max Beckmann – Welttheater, Mummenschanz, Rollenspiel

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,
wie bereits in ihrem ersten Videobeitrag über die Maske im Werk von Paul Klee angekündigt, greift Dr. Ulrike Müller-Heckmann heute das Thema nochmals auf und führt es am Beispiel Max Beckmann weiter: Beckmanns großes Thema ist das Schicksal des Menschen im großen Welttheater, seine Gebundenheit an die ihm zugewiesene Rolle, die vor allem im Verhältnis von Mann und Frau immer wieder zum Ausdruck kommt.
Sie finden das Video unter diesem Link:
https://youtu.be/YneqImKNeXY
Das kurze Video soll auch dazu einladen, das komplexe Werk Max Beckmanns in einem Seminar im Herbst unter der Leitung von Dr. Müller-Heckmann beim kunstforum matthäus ausführlicher zu untersuchen und damit ein Fundament für die kommende Beckmann-Ausstellung „weiblich – männlich“ in der Hamburger Kunsthalle zu legen.

Wir wünschen Ihnen Anregung und Freude beim Anschauen - und bleiben Sie gesund!

Ihr Team vom kunstforum matthäus


01.06.2020

Neues Video zu figürlichen Zeichnungen von Ludwig Knaus

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

wir hoffen, dass Sie die sonnigen Pfingsttage gut verlebt haben.
In der neuen Folge der "Grüße aus dem Lockdown" von Dr. Andreas Cante geht es um figürliche Studien in der akademischen Künstlerausbildung und im Werkprozess. Dabei werden u.a. drei Zeichnungen des Genremalers Ludwig Knaus betrachtet. Klicken Sie auf den nachstehenden Link zum Video https://youtu.be/65UcHOHNz64.
Viele Freude an und mit der Kunst wünscht Ihnen

Ihr Team vom kunstforum matthäus
 

Ludwig Knaus: Studie eines sitzenden Mannes. Kohle, 24,1:31,1 cm. Undatiert, mit Nachlassstempel. Privatbesitz Hamburg
Ludwig Knaus: Studie eines sitzenden Mannes. Kohle, 24,1:31,1 cm. Undatiert, mit Nachlassstempel. Privatbesitz Hamburg

28.05.2020

Augenreise zu Pfingsten - St. Cyriacus in Kellinghusen

 

Sehr geehrte, liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

auch wenn die coronabedingten Beschränkungen weiter gelockert werden, sind unbeschwerte Ausflüge oder gar gemeinsame Tagesfahrten in die Umgebung derzeit nicht möglich. In der lockeren Folge unserer Bildbetrachtungen möchten wir daher zu Pfingsten mit ihnen eine Augenreise nach Schleswig-Holstein machen, ins 60km nordwestlich von Hamburg gelegenen Städtchen Kellinghusen.

Dort gestaltete der Bildhauer Hans Kock im Auftrag der Kirchengemeinde bereits 1974/75 und dann noch einmal 1993 den Innenraum der St. Cyriacus-Kirche aus. Die Anfang des 13. Jahrhunderts erbaute Feldsteinkirche brannte 1686 und 1929 fast vollständig aus, so dass von der ursprünglichen Ausstattung nichts mehr erhalten war. Hans Kock schuf für die Kirche nicht nur Altar und Kanzel, sondern auch Kerzenständer, Leuchter und Lampen für den Innen- und Außenraum, den Orgelprospekt etc. Wir wollen uns bei der Bildbetrachtung heute jedoch auf das Wandbild hinter dem Altar und eines der Emporenbilder konzentrieren, auch wenn die gesamte Ausstattung aufeinander abgestimmt ist und mehr zu sehen wäre. Das schauen wir uns dann an, wenn wir wieder Tagesfahrten machen können.

Das Wandbild hinter dem Altar zieht uns schon beim Betreten der Kirche an. Über alle Ausstattungstücke hinweg und durch das Kreuz hindurch blicken wir auf eine in goldenes Licht getauchte Landschaft, ein „Himmelsbild mit [den] sich auftürmenden Wolken“, wie Hans Kock in seiner Rede zur Neugestaltung der Kirche am 22.10.1993 sagte. Zwei Drittel der Wand zeigen uns ein weites Himmelszelt, in dem Wolken verschiedener Form und Größe ziehen, sich verändern und vergehen und damit Sinnbild für die Vergänglichkeit unseres Lebens in Gottes Schöpfung sind. Hans Kock zitiert dazu den Hebräerbrief (13,14): „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die Zukünftige suchen wir.“ Damit erinnert Kock daran, dass wir uns hier auf Erden nur provisorisch mit Blick auf das Zukünftige, Jenseitige einrichten können und sollen. Kirchbauten, selbst solch alte und mit wechselvoller Geschichte wie diese in Kellinghusen, sind natürlich keine bleibenden Stätten, aber als Versammlungsstätte, die durch Ausstattung das Zukünftige aufscheinen lässt, für die Gemeinde der Gläubigen wichtig zu allen Zeiten – das wird uns schmerzlich bewusst, wenn wir sie im Moment nur schwer betreten können.

Mit dem Hinweis auf die Vergänglichkeit der Stadt wird die Verbindung zum unteren Drittel des Wandbildes hergestellt, den sonnigen Hügeln, die aus einem dunstigen Streifen unmittelbar unter und hinter dem Kreuz auftauchen. Weiter unten in der linken Ecke sehen wir blaue und graue Formen, die Mond und Sterne im Spiegelbild des Sees Genezareth darstellen sollen. Die „goldene Landschaft einer Glaubensheimat jenseits aller Bedrängnis“ wird allen verheißen, die durch das Kreuz in dieses Land der Hoffnung gelangen. Dabei ist die charakteristische, von der Natur bzw. Schöpfung abstrahierende Formensprache Hans Kocks hier besonders subtil, anregend und offen für eine eigene Vorstellung von dieser Verheißung.

Das Wandbild Kocks zeigt uns in einer Kirche aus dicken Feldsteinmauern einen Sehnsuchtsort, der über einen materiellen Ort hinausgeht. Licht dringt durch die hohen, schmalen Rundbogenfenster in den Chorraum und lädt dazu ein, sich in das Bild zu versenken, sich in eine Sehnsuchtslandschaft irgendwo zu träumen.

Pfingsten wird auch der „Geburtstag der Kirche“ genannt, weil die versammelten Jünger Jesu an diesem Tag mit dem Heiligen Geist ausgerüstet und ausgesandt wurden, zu predigen und Gemeinden zu gründen – die sich dann Kirchen bauten...

Bei der zweiten Ausstattungskampagne 1993 gestaltete Hans Kock auch die Emporen neu, indem er für die einzelnen Felder einen Bilderzyklus entwickelte. Die Langseite im Kirchenschiff zeigt als zentrales Bild die Taube des Heiligen Geistes, die weiß auf Goldgrund gemalt wurde. Sie fliegt von links nach rechts. Ihr Feld der Emporenbrüstung ist nach dem Proportionsschema des Triangulum unterteilt, das Hans Kock u.a. bei den Reliefs für die Hamburger U-Bahn-Haltestelle Lübecker Straße verwendete. Die Taube erstreckt sich über alle vier Felder und die Verteilung von Kopf, Flügeln und Schwanz in genau diesem Proportionsschema ist faszinierend einfach und kompliziert zugleich. Dieses Detail nimmt der Betrachter für gewöhnlich unbewusst wahr, erst bei näherer Betrachtung wird die Ursache dieser genau richtigen Anordnung deutlich. Daher stört auch die sichtbare Unterteilung dieser Felder die Wirkung der Taube nicht. Im Gegenteil kann diese Unterteilung auch das Kreuz wieder mit ins Bild holen.

Die Taube als Symbol des Heiligen Geistes, den Christus - und in der Folge alle Täuflinge - in der Taufe zur Stärkung empfangen haben und das der Gemeinde zur Stärkung und Unterstützung gesandt wurde, ist das zentrale Motiv, um das sich weitere Bilder von Engeln, Blumen, Davids Harfe etc. gruppieren. Der Kontrast zwischen dem überzeitlichen Goldgrund und der detailreich mit Federn, Auge, Schnabel etc. gemalten Taube hinterlässt eine beeindruckende Wirkung. Die Verbindung von Himmel und Erde in Gestalt dieser Taube wird auch im Material und der Umsetzung im Bild deutlich. Sie lässt uns, wie im Wandbild, hinter die Dinge schauen und ahnen, dass noch Vieles und viel Schönes zu erwarten ist. Freuen wir uns darauf!

Ihr Team vom kunstforum matthäus

 

Text: Katrin Plümpe

Altarraum St. Cyriacus in Kellinghusen mit Wandbild von Hans Kock
Foto: Rainer Hinz
Altarraum St. Cyriacus in Kellinghusen mit Wandbild von Hans Kock
Foto: Rainer Hinz

24.05.2020

Neues Video zu Masken im Werk von Paul Klee

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

wir freuen uns, Ihnen einen weiteren kunsthistorischen Beitrag aus dem Kollegium des kunstforums präsentieren zu können. Heute greift Dr. Ulrike Müller-Heckmann in Ihren Grüßen aus dem Homeoffice ein Thema auf, das uns gerade alle beschäftigt, nämlich die Maske. Im Video-Beitrag geht es um das Motiv der Maske im Werk von Paul Klee, deren Bedeutung anhand von Bildbetrachtungen erläutert wird. In einem später folgenden zweiten Teil soll das Motiv der Maske im Werk von Max Beckmann weiter untersucht werden.
Klicken Sie einfach auf den Link: https://youtu.be/mYksRHAxmXA
Wir wünschen Ihnen viel Freude - und bleiben Sie gesund!
Ihr Team vom kunstforum matthaeus
 


20.05.2020

Dritte Folge von "Schröders Schnack" bei Youtube zu sehen

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

die dritte Folge von Dr. Jochen Schröders "Schnack" zu Hamburgs Kirchen ist jetzt bei Youtube zu sehen und zu hören unter dem folgenden Link:

https://www.youtube.com/watch?v=_DWrbcSuek4

Wir wünschen Ihnen viel Freude damit und einen schönen Himmelfahrtstag!

Bleiben Sie gesund und uns verbunden!

Ihr Team vom kunstforum matthäus


14.05.2020

Dritte Bildbetrachtung von Dr. Cante als Video

 

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

mit diesem Newsletter erhalten Sie einen Link zu einer weiteren Video-Bildbetrachtung von Dr. Andreas Cante, der sie mit einer Zeichnung in den Thüringer Wald entführt:

https://youtu.be/GFCjxbaWeJs

Wir wünschen Ihnen Freude damit und Inspiration zur Beobachtung bei eigenen Spaziergängen!

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen

Ihr Team vom kunstforum matthäus

Carl Wagner: Waldstück in der Fasanerie bei Meiningen, 1843 (Privatbesitz)
Carl Wagner: Waldstück in der Fasanerie bei Meiningen, 1843 (Privatbesitz)

07.05.2020

Neue Folge der Betrachtung einer Zeichnung im Video

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

in unserer losen Folge von Bildbetrachtungen gibt es heute ein zweites Video von Dr. Andreas Cante, in dem er auf Entdeckungsreise mit Ihnen geht. Durch einen Klick auf den Link gelangen Sie dorthin:

https://youtu.be/JC4Rd9IrLaM

Herzliche Grüße und viele Freude damit!

Ihr Team vom kunstforum matthäus

Ludwig Vogel: Palazzo degli Alessandi in Viterbo (wohl 1838)
Ludwig Vogel: Palazzo degli Alessandi in Viterbo (wohl 1838)

26.04.2020

Neue Bildbetrachtung - als Video oder Text

Es gibt eine neue Bildbetrachtung aus dem Kreise der Studienleiterinnen und Studienleiter, um Sie auf andere Gedanken zu bringen. Unter dem folgenden Link finden Sie eine Bildbetrachtung von Dr. Andreas Cante als Youtube-Video:

https://www.youtube.com/watch?v=aICUR6oLR14

Nachstehend finden Sie die Bildbetrachtung auch als Text zum Lesen, Ausdrucken und weitergeben. Wenn Sie gern unseren Newsletter bekommen möchten, melden Sie sich unter Kontakte gern an.

Grüße aus dem Lockdown, 21.4.2020

Hallo, liebe Kunstinteressierte,

Sie alle, meine KollegInnen und ich sind von den notwendigen Maßnahmen zur Einhegung der Corona-Pandemie betroffen: Kunstreisen mussten abgeblasen werden, Museen und Ausstellungshäuser haben ihre Tore geschlossen.

Immerhin steht es uns frei, auf dem Weg zum Supermarkt oder nun auch wieder zur Buchhandlung einen Blick auf die neugotische Kirche, das Bronzedenkmal am Rande der Grünanlage oder das klassisch-moderne Schulgebäude zu werfen.

 

 

Hamburg-Altona, Johannis-kirche. 1868-1873 von Johannes Otzen

 

Hamburg-Rotherbaum, Krieger-

denkmal 1870/71. 1877 von

Johannes Schilling

 

Hamburg-Volksdorf, Walddörfer-

Schule. 1929-1931 von Fritz

Schumacher

Noch etwas anderes kam mir in den Sinn: Wir könnten uns gemeinsam Kunstwerke ansehen, die bei den Studien- und Tagesfahrten oder bei Ausstellungsbesuchen des kunstforums meist zu kurz kommen – ganz einfach, weil sie in großer Gruppe schlecht anzuschauen sind. Zuallererst denke ich dabei an Handzeichnungen und Druckgrafik.

Ich lade Sie also herzlich zu intensiven Bildbetrachtungen ein, bei denen wir sonst nicht öffentlich zugängliche Zeichnungen aus Hamburger Privatbesitz ins Auge fassen wollen.

In Gedanken werden wir dabei natürlich auch auf Studienfahrt gehen, denn nicht wenige der Blätter zeigen Landschaften oder Veduten.

Gleich heute brechen wir nach Italien auf, in späteren Folgen u.a. nach Portugal. Ganz so wie bei den beliebten Augenreisen im kunstforum matthäus, nur eben nicht im Großen Saal des Gemeindehauses, sondern im stillen Kämmerlein.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Andreas Cante


Bildbetrachtung

Johann Martin von Rohden (?): Ansicht von Subiaco

Bleistiftzeichnung, 38,7 : 56,5 cm. Nicht datiert oder signiert. Privatbesitz Hamburg

Gleich zu Beginn der lockeren Folge von Zeichnungsbetrachtungen möchte ich ein Experiment machen. Ich zeige Ihnen nämlich ein Blatt von ziemlich spröder Wirkung. Wir müssen etwas Phantasie aufbringen und natürlich auch genau hinschauen, um uns davon in südliche Gefilde versetzen zu lassen. Sind Sie bereit?

Dann kommen Sie mit nach Subiaco im Tal des Aniene, östlich von Rom in den Monti Simbruini gelegen. Subiaco ist ein uralter Ort, entstanden aus einer Ansiedlung unterhalb römischer Stauseen, daher der Name „sub lacum“. Kaiser Nero und einige römische Patrizier ließen sich dort prunkvolle Villen errichten. Ganz in der Nähe lebte Benedikt von Nursia Anfang des 6. Jhs. für einige Jahre als Einsiedler, später gründete er bei Subiaco ein Kloster, das nach seiner Schwester Scholastica benannt wurde, verlegte dann jedoch den wichtigsten Stützpunkt seiner monastischen Bewegung auf den Montecassino, etwa 100 km weiter südöstlich. Dennoch blieb Subiaco bis heute einer der zentralen Orte benediktinischen Mönchtums, nicht zuletzt wegen des Heiligtums Sacro Speco, das im 12. Jh. über der Einsiedlerhöhle des hl. Benedikt errichtet wurde.

Man muss freilich kein gläubiger Katholik sein, um aufzuhorchen, wenn der Name „Subiaco“ fällt. Spätestens seit der Zeit um 1800 gehörte der Ort nämlich zu den beliebtesten Zielen zahlloser Künstler, die es damals aus Deutschland und anderen Ländern Europas in die Ewige Stadt zog. Von Rom aus gelangt man, dem Aniene flussaufwärts folgend, über Tivoli mit seinen berühmten Wasserfällen und antiken Sehenswürdigkeiten nach Subiaco, ein Weg von insgesamt gut 70 km.


An Subiaco als Künstler-Sommerfrische und Ort intensiver Studien erinnert die vorliegende Zeichnung. Sie ist nicht signiert. Zuschreiben lässt sie sich – allerdings mit Fragezeichen – dem 1778 in Kassel geborenen Johann Martin von Rohden. Der kam schon 1795 erstmals nach Italien und blieb dort, von kurzen Deutschland-Aufenthalten abgesehen, bis zu seinem Tod im Jahr 1868. Seit 1815 glücklicher Ehemann der Gastwirtstochter Catarina Coconari aus Tivoli, hatte er einen besonderen Bezug zu den malerischen Orten am Aniene.

Dargestellt ist auf der Zeichnung nicht das von einer trutzigen Burg überragte Städtchen Subiaco, sondern die unweit südöstlich an einem Berghang gelegene Abtei Santa Scolastica. Der Künstler wählte indes keine Nahsicht auf das berühmte Kloster, sondern bietet uns ein weites Panorama. In der rechten Bildhälfte wird der Blick durch das sich verengende Flusstal in die Tiefe gelenkt, in der linken Hälfte geleitet uns ein mäßig ansteigender, baumbestandener Hang zum Kloster.

Mit einer Benennung der wichtigsten Bildmotive ist die Zeichnung allerdings nur unzureichend beschrieben. Fast das Auffälligste an ihr ist für mein Empfinden der extrem unterschiedliche Ausführungsgrad. In den weitaus größten Partien des Blattes, nämlich im Bereich des Anienetals, des baumbestandenen Abhangs, aber auch der Berggipfel im Hintergrund, sind die Gegenstände mit schnell hingeworfenen Strichen nur knapp angedeutet.

Dabei bediente sich der Künstler einer Art Kurzschrift, die stellenweise tatsächlich an Stenogramme oder auch an die Kurven medizinischer Messinstrumente erinnert. Das gilt besonders für die Berghänge am südlichen Anieneufer, wo eine Abfolge ziemlich gleichförmiger „Kurvenausschläge“ niedrige Bäume und Buschwerk suggeriert. Hier wird deutlich, was „Zeichnung“ zuallererst ist: ein Abstraktionsvorgang. Dreidimensionale, in der Natur farbig erscheinende Gegenstände, wie ein Baum oder Busch, werden vom Künstler in zweidimensionale Liniengebilde „übersetzt“, die im Kopf des Betrachters und nur in Kenntnis des größeren Zusammenhangs in Bäume und Büsche rückübersetzt werden können.

 

Etwas weniger stark wird unsere Phantasie beim Blick auf den linken Vordergrund in Anspruch genommen, wo der Zeichner die einzelnen Baumkronen kringelig oder durch Abfolgen sehr kurzer paralleler Strichlein umreißt und Baumstämme durch leicht gekrümmte vertikale Striche oder Strichbündel andeutet.

Ganz anders behandelt er das Kloster und den schroffen Felshang, vor dem sich die Baulichkeiten plastisch abheben. Hier führt der Künstler den Bleistift mit äußerster Sorgfalt.


 

Verschattete Partien, wie die mächtige querrechteckige Westfassade des Klosters, überzieht er mit einer dichten Abfolge feinster vertikaler Linien, um sie in von den besonnten Partien abzusetzen. Das Schraffurgitter der rechtwinkligen, „menschgemachten“ Westfassade hebt sich indes gleichermaßen vom ebenfalls verschatteten amorphen Steilhang ab, den der Zeichner mit dicht gesetzten breiteren, unregelmäßig gekrümmten Strichen in seiner ganz anderen Beschaffenheit treffend herausarbeitet.

Zur Zeichentechnik sei noch angemerkt, dass der Künstler offenbar einen mittelharten Bleistift verwendet hat und auf das Verwischen zur Erzeugung flächiger Schattierungen verzichtet. Den damals noch relativ neuen, erst 1795 von Jacques Louis Conté erfundenen Bleistift, eigentlich ein Stift aus einer Mischung von pulverisiertem Graphit und geschlämmtem Ton, verwendet er somit in einer Weise, wie sie in der klassisch-romantischen Epoche bevorzugt wurde. In einer späteren Folge unserer Zeichnungsbetrachtungen werden wir uns, denke ich, auch einmal ein Blatt aus dem späten 19. Jh. mit ganz andersartigem Einsatz dieses beliebten Zeichenmittels ansehen.

Nachdem wir die unterschiedlichen Ausarbeitungsgrade auf den verschiedenen Partien des Blattes betrachtet haben, stellt sich die Frage, warum der Künstler so vorging. Denkbar wäre, dass die Zeichnung unvollendet blieb. Möglicherweise versuchte der Künstler aber auch ganz bewusst, die Aufmerksamkeit wie durch ein Brennglas auf den Hauptgegenstand der Darstellung, also das Kloster zu konzentrieren. Randständiges verschwimmt dagegen im Ungefähren, was übrigens in hohem Maße dem selektiven Charakter menschlichen Sehens entspräche.

Text und Fotos: Dr. Andreas Cante. Hamburg, April 2020

 

 

Johann Martin von Rohden (?): Ansicht von Subiaco
Bleistiftzeichnung, 38,7 : 56,5 cm. Nicht datiert oder signiert. Privatbesitz Hamburg
Johann Martin von Rohden (?): Ansicht von Subiaco
Bleistiftzeichnung, 38,7 : 56,5 cm. Nicht datiert oder signiert. Privatbesitz Hamburg

11.04.2020

Aktuelle Information zur besonderen Situation (Corona)

Bitte beachten Sie: Aufgrund der Allgemeinen Verordnungen des Senats und der Entscheidung von Vorstand und Geschäftsführung des kunstforum matthäus werden alle unsere Veranstaltungen inklusive der Studienfahrten bis Ende April abgesagt.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis!
Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich auf!
Herzliche Grüße,
Ihr Team vom kunstforum matthäus


10.04.2020

Bildbetrachtung zu Ostern

Sehr geehrte, liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,
mit der Corona-Krise hat sich schlagartig alles verändert: wir müssen Distanz halten, müssen unsere alltäglichen und liebgewonnenen Gewohnheiten einschränken, wir dürfen uns nicht mehr treffen, Reisen, Konzerte, Gottesdienst, Vorträge finden vorerst nicht statt…
Und dennoch möchten wir mit Ihnen im gedanklichen Austausch bleiben – daher versuchen wir ab jetzt in lockerer zeitlicher Abfolge Texte, Bildbetrachtungen und Gedanken zur Kunst an dieser Stelle auf unserer Homepage für Sie bereit zu halten.
Den Anfang macht eine Bildbetrachtung passend zum Osterfest:
Die Bildtafel mit der „Auferstehung“ aus dem berühmten Isenheimer Altar von Mathias Grünewald (Link zur Abbildung siehe unten). Grünewald schuf diesen gewaltigen Wandelaltar zwischen 1515 und 1525 für das Kloster der Antoniter in Isenheim, die sich der Pflege von Seuchenkranken widmeten: und damit sind wir in erstaunlicher Nähe zur heutigen Situation! Auch der Maler Grünewald lebte in einer historischen Umbruchszeit, Reformation und Bauernkriege erschütterten die Weltordnung, Seuchen wie die Pest und das sog. „Antoniusfeuer“ (hervorgerufen durch das Gift des Mutterkorns im Getreide) verursachten ein massenhaftes Sterben. In seinem Isenheimer Altar malt Grünewald all diese welterschütternden Erfahrungen und bindet sie zugleich an die Geheimnisse der Menschwerdung, Passion und Auferstehung Christi. Gottes Sohn leidet und stirbt als Mensch am Kreuz (und keiner hat das schockierender dargestellt, als Grünewald!): durch seine Menschwerdung, durch unser Menschsein sind wir alle miteinander verbunden, sind wir alle gleich - nämlich verletzlich, sterblich, des Trostes bedürftig.
Der altgriechische Begriff der „Pan-Demi“ bedeutet „das ganze Volk“, alle Menschen: vor Gott sind alle Menschen gleich, ob arm oder reich, ob in China, Italien, Amerika oder Deutschland… Lassen Sie uns in Kontakt bleiben – denn es ist viel besser, den Begriff der „sozialen Distanz“ durch „physische Distanz“ zu ersetzen und damit weiter soziale Kompetenz zu leben!
Farbe wird Licht
Auferstehung: Wie kann ein Künstler dieses Geheimnis, die Auferstehung vom Tode, die Rückverwandlung des Menschen in Gott (die ja kein Menschenauge gesehen hat) überhaupt darstellen?
Grünewald lässt Christus aus dem geöffneten Steinsarg, dessen schwere Deckplatte herabgerutscht ist, gen Himmel aufsteigen. Die Soldaten sind blind für dieses Geschehen, wie plumpe Käfer in ihren Rüstungspanzern liegen sie auf dem Boden. Christi Körper ist losgelöst von allen irdischen Fesseln und scheint schwerelos im Raum zu schweben. Sein Körper ist von einer großen, kreisrunden Lichtaureole umfangen, in deren hell strahlendem Mittelpunkt das Antlitz des Auferstandenen erscheint. Die schönen, ebenmäßigen Gesichtszüge (die in der vorausgehenden Tafel der Kreuzigungsszene noch grausam gemartert und vom Tode entstellt waren!) scheinen sich ganz im Licht aufzulösen. Die Hände sind im triumphierenden Gruß erhoben und zeigen die Wundmale, von denen ein helles Strahlen ausgeht, ebenso auch von den Wundmalen der Füße. Das Sargtuch ist wie ein Mantel um seine Schultern geschlungen und die rauschende, aufgebauschte Stofffülle veranschaulicht den Moment des Auffahrens, dessen vitale Bewegung durch die gewundenen Stoffbahnen und dessen changierende Farben nachgezeichnet wird. Das Tuch-Ende, das sich noch im Steinsarg befindet, ist in einem kalten Weißblau gehalten, wechselt jedoch zu einem energetischen Rot-Violett über und innerhalb der Lichtaureole in ein leuchtendes Gelb-Orange. Die Stoffbahn verwandelt sich so vom leblosen Leichentuch in den purpurfarbenen Königsmantel, welcher den im Triumph auferstehenden Christus umhüllt.
Dem Maler Grünewald gelingt es, seine Farben auf der Holztafel in ein übersinnliches, göttliches Licht zu verwandeln, das vom Auferstehenden selbst auszugehen scheint: Christus ist das Licht, wie ein funkensprühendes Gestirn steigt er am sternenklaren Nachthimmel auf. Der Künstler verbildlicht damit jenes geheimnisvolle, visionäre Ostergeschehen, das zum Kern unseres Glaubensbekenntnisses gehört.

Wir wünschen Ihnen ein hoffnungsfrohes Osterfest!
Ulrike Müller-Heckmann und das gesamte Team vom kunstforum matthäus


Mathias Grünewald: Auferstehung, 2. Wandelbild, Detail des Isenheimer Altars (1515-25); Unterlinden Museum, Colmar, Frankreich; © Photographie: Hello world
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Matthias_Grünewald_Isenheimer_Altar_Auferstehung.jpg
 

Mathias Grünewald: Auferstehung, 2. Wandelbild, Detail des Isenheimer Altars (1515-25); Unterlinden Museum, Colmar, Frankreich; © Photographie: Hello world
Mathias Grünewald: Auferstehung, 2. Wandelbild, Detail des Isenheimer Altars (1515-25); Unterlinden Museum, Colmar, Frankreich; © Photographie: Hello world

24.03.2020

Helfen Sie mit, das kunstforum matthäus zu retten!

„Das kunstforum ist doch meine Familie“, so sagte gestern in einem Telefongespräch eine langjährige Teilnehmerin und bekräftigte: „es muss weiter bestehen!“
Wir befinden uns alle gerade in einem Ausnahmezustand, den sich vor kurzem niemand auch nur annähernd vorstellen konnte. Die Corona-Krise ist eine umfassende existenzielle Gefahr: gesundheitlich, sozial und wirtschaftlich gesehen. Das kunstforum matthäus ist massiv von dieser wirtschaftlichen Krise betroffen.
Vor über 45 Jahren von Pastor Christian Tümpel als gemeinnütziger Verein für kunst- und kirchengeschichtliche Bildungsarbeit gegründet, ist das kunstforum zu einer festen Institution in Hamburg und weit darüber hinaus geworden. Von Beginn an wirtschaftet das kunstforum finanziell selbstständig und unabhängig von kirchlichen oder öffentlichen Fördermitteln, was bedeutet, dass wir uns allein durch die Einnahmen unserer Veranstaltungen (vor allem der Studienfahrten) finanzieren.
„Wir“, das sind die sieben festangestellten Studienleiterinnen und Studienleiter sowie unsere Büroassistenz, die seit vielen Jahren und Jahrzehnten das inhaltliche Programm der Vorträge, Seminare, Tagesfahrten und Studienreisen mit Begeisterung erarbeiten und durchführen.
Die aktuelle Situation, deren Ende noch nicht abzusehen ist, hat uns in eine bedrohliche finanzielle Lage gebracht, da unsere fixen Ausgaben (Gehälter der festangestellten Mitarbeiterschaft, Betriebskosten des Büro etc.) bleiben; dazu kommen hohe Stornokosten für abgesagte Reisen (Flüge, Hotels…) – aber gleichzeitig sind keinerlei Einnahmen in den nächsten Monaten zu erwarten!

Damit ist nicht nur das kunstforum als Institution gefährdet, sondern ganz konkret die Existenz der festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Familien!
Wir bitten Sie daher:

Retten Sie das kunstforum matthäus mit Ihrer Spende!
Ob klein oder groß – jeder Betrag hilft uns in dieser Ausnahmesituation!
Überweisungen unter Stichwort „Spende“ an: kunstforum matthäus
Evangelische Bank Kassel, IBAN DE69 5206 0410 0006 4264 68

Wir danken an dieser Stelle allen, die uns in Telefonaten und Emails Ihren Zuspruch versichert haben! Wir möchten auch Ihnen von Herzen danken und vor allem jenen unsere guten Wünsche senden, die nun ganz alleine zu Hause sind: In Gedanken sind wir bei Ihnen und möchten Sie ermuntern, die Grundidee des kunstforums, eine menschliche und kulturelle Begegnungsstätte zu sein, im Herzen zu tragen!
Wir möchten weiterhin für Sie da sein, wenn auch nicht in der gewohnten Weise im gemeinsamen Austausch in Vorträgen, Seminaren und auf Studienfahrten, so doch in Gesprächen am Telefon oder bei der Organisation von Alltagshilfe: Wenn immer Sie Beistand oder Hilfe nötig haben, oder wenn Sie einfach nur mit uns plaudern möchten, rufen Sie uns gerne im Studienfahrerbüro an, wir bemühen uns um eine Erreichbarkeit zu den normalen Bürozeiten!
Das gesamte Team freut sich, so bald wie möglich mit einem reichen Veranstaltungs- und Studienfahrtenprogramm wieder starten zu können. Bis dahin aber wünschen wir Ihnen ein hoffnungsfrohes Osterfest - und bleiben Sie gesund!

Herzlichst,

Ihr kunstforum-Team
 


16.01.2020

Das kunstforum matthäus im Radio

In dieser Woche hat die Journalistin Ruth Asseyer das kunstforum matthäus besucht und mit Dr. Michael Rüdiger und Katrin Plümpe M.A. über seine Geschichte, Arbeit und Angebote gesprochen. Im Rahmen des NDR 90,3 Kulturjournals wird dieser Beitrag am Freitag, 17.1.2020 nach den 19-Uhr-Nachrichten ausgestrahlt. Wir sind gespannt und freuen uns auf viele neue Interessierte!

 


05.11.2019

Kunst vor Ort und am Original erleben - das Klima im Blick

In einem Kreis interessierter Menschen Kunst und Kultur vor Ort und am Original erleben, auf diesem Gedanken gründen unsere Studienfahrten. Wer reist, erzeugt freilich auch CO2-Emissionen.
Deshalb werden wir verstärkt darauf achten, unsere Reisen möglichst klimaschonend zu gestalten. Schon immer haben wir den Reisebus und die Bahn zur An- und Abreise bevorzugt, sofern es die jeweilige Fahrtlänge bzw. Direktverbindungen zuließen.
Dennoch ist bei manchen Zielen das Flugzeug als Transportmittel kaum zu vermeiden. Wir haben uns daher entschieden, bei unseren Flugreisen einen Beitrag zur CO2-Kompensation zu leisten und diesen in den Reisepreis zu inkludieren. Der jeweilige Kompensationsbetrag errechnet sich aus der Menge des streckenabhängigen CO2-Ausstoßes (z.B. 17 € für Hamburg – Rom – Hamburg) und wird von uns direkt an den Kirchlichen Kompensationsfonds „Klima-Kollekte“ gezahlt.
„Klima Kollekte“ ist eine ökumenische und gemeinnützige GmbH, deren Gesellschafterhäuser u.a. die EKD, Misereor oder die Caritas sind. „Klima-Kollekte“ unterstützt zahlreiche Klimaschutzprojekte in Entwicklungsund Schwellenländern, die gleichzeitig zur Armutsbekämpfung dienen.
Für nähere Informationen über den Kirchlichen Kompensationsfonds „Klima-Kollekte“ verweisen wir auf die Website www.klima-kollekte.de


02.04.2019

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Ihr Team vom kunstforum matthäus

Paris im Frühling - eines von vielen schönen Zielen!
Foto: K. Plümpe
Paris im Frühling - eines von vielen schönen Zielen!
Foto: K. Plümpe